Reibechtheit: Unterschied zwischen den Versionen

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''Test der Reibechtheiten''<br></p>
 
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Version vom 21. August 2016, 11:41 Uhr

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Die Reibechtheit wird folgendermaßen getestet: Es wird ein mit einem Gewicht beschwerter, weißer Filz (Wollfilz) etliche Male über eine gedehnt eingespannte Lederoberfläche gerieben. Danach wird das Leder und der Filz auf Veränderungen überprüft. Beim Filz wird geprüft, ob Farbe vom Leder abgerieben wurde. Die Farbdifferenz wird einer Echtheitsnote des entsprechenden Graumaßstabes (DIN EN ISO 105, Teil A03) zugeordnet. Beim Leder wird geprüft, ob es zu sichtbaren Beschädigungen oder Veränderungen auf der Lederoberfläche gekommen ist.

Der Filz kann trocken, tetränkt in Wasser oder mit einer Schweißlösung verwendet werden. Je nach Lederart sind die Wiederholungszahlen der Reibung unterschiedlich.

Die Anzahl der Wiederholungszyklen bestimmt die "Reibechtheit". Je nach Hersteller verlangt die Automobilindustrie z.B. zwischen 300 und 1000 Zyklen "nass in nass" ohne Veränderungen für ihre Autoleder. In diesem Fall wird ein nasser Filz auf einem aufgeweichtem Leder getestet. Die Möbelhersteller sind nicht ganz so streng und verlangen weniger Wiederholungen.

Am bekanntesten ist das VESLIC-Testgerät oder auch VESLIC-Reibechtheitsgerät genannt. Es wir daher auch oft vom Veslictest beim Test der Reibechtheiten gesprochen.

Der Test der Reibechtheit ist einer der typischsten Tests für die Qualität von Leder und wird in der DIN EN ISO 11640 beschrieben.


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Test der Reibechtheiten

 

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