Lederreiniger

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Begriff "Lederreiniger"

Es gibt keinen generellen "Lederreiniger", der alle Verschmutzungen bei Leder entfernt. Je nach Lederart, Zustand und Verschmutzungsart muss eine geeignete "Reinigungsmethode" und der entsprechende Lederreiniger ausgewählt werden. Bei oberflächlich gefärbten Ledern kann die "Reinigung" noch ganz einfach durch einen geeigneten, flüssigen Lederreiniger mithilfe einer Bürste geschehen. Aber bei offenporigen Anilinledern oder bei Rauledern muss man sehr vorsichtig sein, um durch eine falsche Reinigungsmethode den Schaden nicht zu vergrößern. Lederbekleidung kann man mit geeigneten Lederwaschmitteln in der Waschmaschine waschen.


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Der Markt bietet die unterschiedlichsten Lederreiniger, und die Entscheidung für das richtige Mittel fällt nicht leicht.

 

Fachbetriebe wie das Lederzentrum www.lederzentrum.de haben sich auf die Beratung und Hilfe bei Verschmutzungen von Ledern spezialisiert. Hier kann man alle Fragen rund um dieses Thema stellen. Vom Kugelschreiberstrich, über Jeansabfärbungen bis zu Wachs-, Öl- oder Harzflecken sind möglich und nicht ohne Hilfe zu entfernen.

Die Zulieferer von den Gerbereien sprechen in den letzten Jahren immer mehr von Anti-Soiling-Beschichtungen (Anti-Anschmutzung). Diese sollen das Leder besser schützen.

Können Universalreiniger dem Leder schaden? Oft werden Handseifen, Kunststoffreiniger oder Bremsenreiniger verwendet, um Leder zu säubern. Je schonender diese Reiniger sind und je pH-neutraler, desto weniger wird das Leder geschädigt. Stark alkalische Reiniger oder stark entfettende oder anlösende Reiniger schädigen das Leder. Wer hochwertige Leder hat und die langfristig erhalten möchte, sollte daher lieber in einen Lederreiniger einer der bekannten Marken investieren.


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Bei pigmentierten Ledern, setzt sich der Schmutz gerne in der Narbe ab.

 

Falsche Reinigungsversuche

Bei oberflächengefärbten Glattledern kann meist sorglos mit Lederreinigern gereinigt werden. Sind die Flecken aber in die Farbschicht eingezogen, muss meist farblich korrigiert werden. Das geht mit Farbtönungen] oder spezialisierte Lederreparaturbetriebe färben solche Stellen auch nach. Die Betroffenen versuchen solche Flecken oft erst mit feuchten Lappen oder Lederreinigern zu entfernen. Wird zu lang und zu stark gerieben, weicht die Lederfarbschicht auf und löst sich an. Manchmal wird auch zu lösungsmittelhaltigen Produkten gegriffen, wenn die wässrigen Reiniger nicht helfen. Auch die lösen die Lederfarbschicht schnell an und dann kann nur noch nachgefärbt werden.


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Lösungsmittelhaltige Produkte oder zu starkes Reiben beschädigt die Oberflächenfärbung.

 

Die meisten Fehler werden bei der Reinigung von offenporigen Anilinledern oder Rauledern gemacht. Bei diesen Ledern muss man sehr vorsichtig sein, um durch eine falsche Reinigungsmethode den Schaden nicht zu vergrößern. Oft reicht schon Wasser, um den Flecken zu vergrößern. Meist macht es nur Sinn, die noch nicht getrockneten Flecken mit einem Küchentuch aufzunehmen und durch Pressen verbleibende Feuchtigkeit aus dem Leder zu ziehen. Das vermeidet die Bildung von Wasserrändern nach dem Trocknen.

Starkes Reiben verändert oft schädigend die Oberfläche. Spezielle Fleckenmittel oder andere Hausmittel sind oft wenig hilfreich sondern kontraproduktiv. Wässrige Produkte dunkeln meist und lösungsmittelhaltige Produkte oder bleichende Produkte hellen die Umgebung vom Fleck weiter auf. Daher in solchen Fällen immer einen fachkundigen Lederreparaturbetrieb um Hilfe bitten und eigene Versuche unterlassen.

Ein Trick, der bei größeren Objekten geht und viel Schaden vermeidet: Testen Sie alle Anwendungen immer erst im verdeckten Bereich! Reproduzieren Sie im Zweifel den Schaden, wo es keiner sieht und versuchen Sie dort zuerst die Reinigung. Meist denkt man im Affekt nicht dran und legt gleich los. Aber bei offenporigen Ledern macht man dann schnell das Falsche.


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Falsche Reinigungsversuche vergrößern die Flecken oft. Je nach falscher Methode bekommen die Flecken helle oder dunkle Ränder.

 

Sattelseife

Sattelseife ist der Klassiker der Lederreiniger. Sattelseife ist eine alkalische Seife, die historisch für die Reinigung von Sätteln, Riemen und ähnlichen Artikeln verwendet wurde. Heutzutage wird Sattelseite kaum noch verwendet und ist auch eigentlich nicht ideal für die Reinigung von Ledern. Leder selbst werden in der Gerberei im sauren Bereich produziert. Moderne Reiniger berücksichtigen das und sind idealerweise nicht stark alkalisch.

Sattelseife wird im Handel sowohl in flüssiger als auch in fester Form angeboten.


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Lederbekleidung mit Lederwaschmittel selber waschen.


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